Alle Makramee-Knoten im Überblick
Acht Knoten reichen für fast alle Makramee-Arbeiten. Hier findest du jeden mit Schritt-für-Schritt-Anleitung, Symbol, Schwierigkeit und den typischen Fehlern – vom Lerchenkopf bis zum Josephinenknoten.
Lerchenkopfknoten
Der Anfangsknoten: hängt Fäden an Stab, Ring oder Leitfaden.
Kreuzknoten (Flachknoten)
Der Grundknoten für Ketten, Netze und Flächen.
Spiralknoten
Halbe Kreuzknoten in Serie – die Kette dreht sich von selbst.
Rippenknoten (doppelter halber Schlag)
Zwei halbe Schläge um einen Leitfaden – für Linien und Blätter.
Wickelknoten
Bündelt viele Fäden – für Ampelkopf, Quaste und Abschluss.
Beerenknoten
Eine kurze Kreuzknoten-Kette, zu einer Kugel gerollt.
Josephinenknoten
Zwei verschlungene Schlaufen – der Schmuckknoten.
Überhandknoten
Der kleinste Knoten: sichert Enden und hält Perlen.
In welcher Reihenfolge lernen?
Beginne mit dem Lerchenkopf und dem Kreuzknoten. Damit kannst du schon eine Blumenampel knüpfen. Danach folgen Spiralknoten und Wickelknoten, später die Rippenknoten für Linien und Muster. Beeren- und Josephinenknoten sind Zierknoten, die du lernst, wenn du Lust darauf hast.
Die Punkte hinter jedem Knoten zeigen die Schwierigkeit: ein Punkt für den ersten Nachmittag, drei Punkte für etwas Geduld.